Laufen für den OFC

Was sind schon 150km?

Zu Fuss nach Koblenz…

Hier ste­hen zur Erin­ne­rung eini­ge Arti­kel zu unse­rem Mar­sch nach Koblenz in der Sai­son 2007/2008. Wir dan­ken allen die uns damals unter­stützt haben und vor allem unse­rem Team, was mit uns gereist ist und uns die Zel­te auf­ge­baut, die Waden mas­siert und die Wun­den ver­sorgt hat. Ohne Euch wären wir nie so weit gekom­men.

Auf dem Bild links seht Ihr die Läu­fer unse­res Clubs von links: Micha­el Rhein, Sebas­ti­an Lad­wig, Jens Knab und Mat­thi­as Schmidt.

Arti­kel aus der FAZ:

Was sind schon 150 Kilo­me­ter?“

Von Micha­el Wit­ters­ha­gen

02. April 2008 Eine unge­wöhn­li­che Anrei­se muten sich vier Fans des Fuß­ball-Zweit­li­gis­ten Kickers Offen­bach zum Aus­wärts­spiel am Frei­tag (18.00 Uhr) bei TuS Koblenz zu. Weil es in der letz­ten Sai­son auf den Klas­sen­ver­bleib der Kickers gesetzt hat­te, löst das Quar­tett vom Fan­club „Dick und Durs­tig“ sein Ver­spre­chen ein: Sie wan­dern 150 Kilo­me­ter in drei Tagen nach Koblenz. Wie es läuft, sagt Fan­club-Spre­cher Mat­thi­as Schmidt.

Herr Schmidt, wo sind Sie gera­de?

Wir sind in Frank­furt gegen­über vom Muse­ums­ufer. Um halb acht am Mor­gen sind wir in Offen­bach gestar­tet, der Schritt­zäh­ler sagt, dass wir etwa sechs Kilo­me­ter hin­ter uns haben.

Aber nach Koblenz, wo am Frei­tag­abend die Offen­ba­cher Kickers spie­len, sind es knapp 150 Kilo­me­ter. Sie sind mit drei Freun­den des Fan­clubs „Dick und durs­tig“ unter­wegs – war­um tun Sie sich das an?

Es soll unser Bei­trag dafür sein, dass die Kickers in der ver­gan­ge­nen Sai­son in der zwei­ten Liga geblie­ben sind. Dafür woll­ten wir was auf uns neh­men. Eigent­li­ch woll­ten wir nach Köln rudern. Aber dann haben uns Leu­te vom Ruder­ver­ein gesagt, dass so eine Dis­tanz für Untrai­nier­te unmög­li­ch ist. Naja, nun lau­fen wir halt nach Koblenz.

Was haben Sie denn alles dabei?

Jeder trägt einen Ruck­sack mit Was­ser, wir haben Tro­cken­obst und Power­rie­gel dabei, der eine hat Nudel­sa­lat mit, der ande­re Obst­sa­lat, Ersatz­kla­mot­ten, Bla­sen­pflas­ter, Toi­let­ten­pa­pier – alles, was man so braucht für einen guten Mar­sch. Und wir haben uns T-Shirts dru­cken las­sen, auf denen vorn steht: „Offen­bach – Koblenz, was sind schon 150 Kilo­me­ter?“

Gab es schon Reak­tio­nen unter­wegs?

Ein paar Leu­te haben den Dau­men nach oben gehal­ten, haben „Kickers!“ geru­fen und uns Glück gewünscht. Das kön­nen wir brau­chen, gera­de sind wir im Revier der Ein­tracht und ehr­li­ch gesagt auch rich­tig froh, wenn wir aus der Stadt raus sind.

Wo wer­den Sie schla­fen?

Wir lau­fen ja immer den Main ent­lang. Des­halb wol­len wir in Mainz-Kas­tel zu einem Cam­ping­platz und dann geht es wei­ter nach Sankt Goar bei der Lore­ley. Da ist dann der nächs­te Cam­ping­platz.

Kön­nen Sie sich bei so viel Anstren­gung über­haupt auf das Spiel freu­en?

Auf jeden Fall. Des­halb sind wir unter­wegs, das ist ja unser Ziel. Wir hof­fen, dass wir gegen 17 Uhr, also eine Stun­de vor dem Anpfiff, in Koblenz ankom­men.

Und wenn die Kickers gegen Koblenz ver­lie­ren, dann wird es doch mög­li­cher­wei­se schon wie­der eng mit dem Klas­sen­ver­bleib?

Noch mache ich mir da gar kei­ne Sor­gen. Wir haben fünf Punk­te Vor­sprung und die ande­ren müs­sen auch erst ein­mal gewin­nen. Aber viel­leicht über­le­gen wir und für das kom­men­den Jahr wie­der etwas.

Bericht aus Sat1:

Aus der Sat­di­onwelt:

Per pedes nach Koblenz

Eine ver­lo­re­ne Wet­te erschwert die Anrei­se von vier OFC-Fans zum Aus­wärts­spiel in Koblenz am kom­men­den Frei­tag. Die Offen­ba­cher vom Fan­club „Dick und Durs­tig“ hat­ten auf den Klas­sen­er­halt der Kickers gewet­tet und müs­sen nun zu Fuß nach Koblenz.

Am mor­gi­gen Mitt­wo­ch beginnt der ins­ge­samt 145 Kilo­me­ter lan­ge Fuß­mar­sch ent­lang des Mains und Rheins. Ursprüng­li­ch woll­ten die vier nach Koblenz rudern. Ange­sichts des schlech­ten Wet­ters und Hoch­was­ser wur­de umdis­po­niert: So sind pro Tag etwa 50 Kilo­me­ter zu bewäl­ti­gen, um zur geplan­ten Zeit am Frei­tag um 17 Uhr, also eine Stun­de vor Anpfiff, vor dem Sta­di­on Ober­wer­th zu ste­hen. (Sta­di­onwelt, 1.4.2008)